Peregrinatio Serena

Geschichte

Justus Geilhufe und Hagen Mewes

Unsere Studienbegleitung hat schon eine etwas längere Geschichte. 2009 hatte unser Leiter Justus Geilhufe am Beginn seines Theologiestudiums in Jena zusammen mit seinem Kommilitonen Hagen Mewes die Idee zu diesem Projekt. Was war die Idee? Pro Semester sollte sein Jahrgang ein Wochenende dafür nutzen können, die Fragen, die an der Universität nicht geklärt werden, für ein gelingendes Leben im Pfarramt jedoch eine große Rolle spielen, gemeinschaftlich zu besprechen.

Das Dorf Hütten

Dafür musste ein Ort gefunden werden, der Ruhe und Abgeschiedenheit bietet und zugleich ein gutes Umfeld für den Austausch bietet. In dem kleinen thüringischen Dorf Hütten hatten wir dann ein Haus, das diesen Anforderungen entsprach, gefunden.

Während die Leitung der Wochenenden bei den beiden Theologiestudenten lag, musste für die geistliche Arbeit mit den Teilnehmenden ein erfahrener Begleiter her. Zu unserem großen Glück übernahm der ehemalige Jenaer Studentenpfarrer und spätere Predigerseminarsdirektor Michael Dorsch für zwei Jahre diese Aufgabe.

Michael Dorsch

Das Jenaer Projekt kam nach knapp drei Jahren zunächst zu einem Ende, da viele der Teilnehmenden, unter anderen auch Justus Geilhufe, Jena verließen. Da die Arbeit jedoch fruchtbar war, sollte dieses Projekt bald wieder aufgenommen werden. Zu einer Neuauflage kam es im Jahr 2015 als Justus Geilhufe zusammen mit Julius Trugenberger das Projekt unter dem Namen Hefata wieder ins Leben rief und inhaltlich wie methodisch neu ausrichtete.

Nun sollten die Teilnehmenden nicht Jahrgangsweise, sondern nach eigener Initiative Teil des Projekts werden. Zugleich wurde die Anzahl der Wochenenden von zwei auf drei pro Jahr erhöht. Ihre inhaltliche Ausrichtung wurde spezifiziert und in die Form eines sich zweijährig wiederholenden Programms gebracht.

Oliver-Georg Hartmann, Justus Geilhufe und Julius Trugenberger

Nun gibt es jeweils zwei Wochenenden zu den Themen Geistlicher Prozess, zu Theologie und Mission sowie zu Philosophie und Ethik. Diese Wochenenden werden von einem für diesen Zweck ausgesuchten Dozentenkollegium gestaltet. Die wichtigste Neuerung stellte jedoch das Angebot geistlicher Begleitung dar. Den Teilnehmenden wird seit 2015 die Möglichkeit gegeben, kostenfrei, dort, wo sie leben, geistliche Begleitung in Anspruch zu nehmen. Dafür verfügt Hefata nun über einen Pool an professionellen Begleiterinnen und Begleitern, die über zwei Jahre hinweg als Gesprächspartner über den individuellen geistlichen Prozess zur Verfügung stehen.

Haus der Stille Grumbach

Nachdem Hefata drei Jahre lang an verschiedenen Orten in Leipzig stattfand, wurde es im Jahr 2018 zu einem Teil des Angebots des Haus der Stille in Grumbach. Das Haus der Stille ist eine Einrichtung der sächsischen Landeskirche und bietet den Teilnehmenden optimale Bedinungen für ihren persönlichen Rückzug in die Stille, die Gebets- und Gesprächsgemeinschaft von Hefata.

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